Unsere Geschichte

2006

Seit Jänner 2006 sind wir im „world wide web“ online. Nach einem gemeinsamen Jahr mit dem neuen Team musste zwangsweise die Arbeitsaufteilung neu strukturiert werden, da sich Heidi in die Babypause verabschiedete und im Juni 2006 einem gesunden Jungen namens Samuel das Leben schenkte. Bis zum Jahresende 2006 wird sie nun die geschäftlichen Fäden im Hintergrund ziehen.


2005

Im Jahr 2005 erreichte Ingo beim Landeslehrlingswettbewerb den zweiten Platz und vertrat damit beim Bundeslehrlingswettbewerb der Glaser in Kramsach/Tirol die Steiermark und holte den für die steirischen Glaser langersehnten Sieg.

Nach 1 ½ Jahren Lehrzeit trat er zur Lehrabschlussprüfung an und schloss diese mit ausgezeichnetem Erfolg ab. Durch die erlernten glaserspezifischen EDV-Kenntnisse können nun im Betrieb Pläne und Skizzen effektiver ausgearbeitet werden.

Der private Höhepunkt im Jahr 2005 lag in der Eheschließung zwischen Heidi und Ingo. Seither wird sie von ihrem Ehemann im Unternehmen stets tatkräftig in allen Belangen unterstützt.

Gemeinsam haben wir an Optimierungen gearbeitet und so wurde die Sandstrahltechnik mit einer neuen Maschine automatisiert, welche uns wieder mehr Zeit für neue Ideen und Kundenkontakt einräumt.


2004

Somit begann im Jänner 2004 der zweite Lehrling das Handwerk des Glasers in unserem Unternehmen zu erlernen. Ingo Bisinger aus Deutschland eignete sich diesen Beruf im zweiten Bildungsweg an.


2003

Im Jahr 2003 lernte Heidi ihren zukünftigen Lebens- und Ehepartner kennen und erweckte auch in ihm das Interesse mit Glas arbeiten zu wollen.


2002

Ab dem Jahr 2002 erweitert ein zusätzlicher Mann das Team. Günther Bubendorfer, gelernter Glaser aus Tirol mit Wohnsitz in Trössing, unterstützt das Team mit seiner Tatkraft im Wesentlichen bei sämtlichen Montagen (Dachverglasungen, Ganzglasanlagen, Neu- und Reparaturverglasungen, …).


2001

Im Jahr 2001 wurde ein Plotter angeschafft um damit die Vorlagen für die Sandstrahlarbeiten nicht mehr von Hand anzufertigen bzw. zukaufen zu müssen.

Zusätzlich wurde unser Handwerksbetrieb in diesem Jahr personell erweitert. Der erste männliche Mitarbeiter, Wolfgang Haselmeier, ein gebürtiger Wiener aus Wieden, ein gelernter Flachglasschleifer mit allen Kenntnissen eines Glasers, wurde ins Team aufgenommen. Seine starke Männerhand wird seither vorwiegend für Zuschnitt- und Schleifarbeiten sowie für Montagearbeiten eingesetzt.

Gegen Ende des Jahres 2001 wurde in einen Fusingofen investiert, somit kann seither in unserer Werkstatt das Glas auch geschmolzen werden. Kunstvolle Unikate zum Dekorieren oder praktische Gebrauchsartikel entstehen durch phantasievolle Ideen.


1999

Im Jahr 1999 begann die Firma Hackerglas Lehrlinge auszubilden. Der erste Lehrling war, wie könnte es auch anders sein, eine Frau. Daniela Werczinsky aus Bad Gleichenberg wurde ab dem Zeitpunkt zu einer Glaserin ausgebildet. Sie nahm am Landeslehrlingswettbewerb der Glaser teil und sicherte sich mit ihrer guten Platzierung die Teilnahme am Bundeslehrlingswettbewerb in Kramsach/Tirol. Mit der Platzierung in den vordersten Rängen der österreichischen Glaser kehrte sie zurück nach Straden. Sie hat ihre Lehrabschlußprüfung mit Auszeichnung abgelegt und setzt ihre erlernten Fachkenntnisse und Fähigkeiten täglich im Betrieb ein.


1997

Seit 1997 liegt die Führung des Familienbetriebes nun in ihren Händen.


1996

Die Meisterprüfung legte sie 1996 nach Absolvierung der Gesellenjahre ab. Somit hatte Straden die jüngste Glasermeisterin Österreichs.


1995

1995 begann sie neben der Arbeit mit der Unternehmerschule, um sich auf die Meisterprüfung vorzubereiten.


1994

Ab Juni 1994 führte sie ihre Gesellenjahre im elterlichen Betrieb fort.


1991

Zwischenzeitlich hatte auch ihre Tochter Heidi den Beruf des Glasers erlernt. Ihre Glaserlehre absolvierte sie in der Zeit von 1991-1994 bei der Firma Preiner KG, wo ehemals ihre Tante Maria tätig war.


1968

Hackerglas_19681968 übernahm sie den Witwenbetrieb von ihrer Mutter und führte nun den Meisterbetrieb bis 1997.


1967

Hackerglas_1967In der Zwischenzeit (1958) hatte Maria Hacker sen. bereits ihre zweite Tochter, Gerti in die Handwerkskunst des Glasers eingeführt und angelernt. In den Jahren bis 1967 konnte Gerti Hacker ihre Erfahrungen im Betrieb sammeln und durfte nach einstimmigem Beschluss eines Gremiums zur Meisterprüfung antreten, welche sie erfolgreich im Juni 1967 abschloss.


1960

1960 absolvierte sie die Meisterprüfung. Nach einem kurzen Ausflug in eine andere Branche, kehrte Maria Hacker jun. im Jahre 1964 wieder zurück in die Welt der Glaser und gab ihr Können im Betrieb der Firma Zemann, Graz weiter. Anschließend wendete sie sich hauptsächlich ihrer Familie zu und half zeitweise im elterlichen Betrieb aus.


1954

Ihre Gesellenzeit (1954-1958) verbrachte sie ebenfalls im elterlichen Betrieb in Straden. Danach zog sie nach Graz, wo sie von 1958 bis 1960 bei der Firma Preiner KG beschäftigt war.


1947

Hackerglas_1947In der Zeit von 1947 bis 1951 gab es im Laufe der Zeit zwei Glasergesellen, welche ihr tatkräftig unter die Arme griffen. Aufgrund der damaligen Gesetzeslage hätte Frau Hacker die Meisterprüfung nachholen müssen, erlangte aber Nachsicht, da ihre erste Tochter Maria 1951 bereits die Glaserlehre im elterlichen Betrieb begann.


1945

Hackerglas_19451945 ist er in Luxemburg gefallen, wo er auch seine letzte Ruhestätte auf dem deutschen Soldatenfriedhof fand. Seine Gattin, Maria Hacker hatte nun die Aufgabe, das Unternehmen in Form eines Witwenbetriebes weiterzuführen.


1929

In Straden 27 befand sich einst die Tischlerei von Heinrich Hacker. Dieser hatte 2 Söhne. Der Sohn Franz blieb beim Tischlerhandwerk, doch sein Bruder Rudolf interessierte sich für das Handwerk des Glasers.Franz Hacker heiratete nach Krusdorf und begann dort eine Tischlerei. Rudolf Hacker meldete sich im Jahre 1929 das Gewerbe der Glaserei in Straden 27 an. Die Lehr- und Gesellenjahre als Glaser absolvierte er bei der Glaserei Neuhold in 8355 Laasen. Im Zweiten Weltkrieg wurde er als Soldat einberufen.